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Lieben Dank an Michaela für die Bereitstellung dieser Selbsterfahrung
Während meiner Jungendzeit und im frühen Erwachsenenalter litt ich immer wieder an Kopfschmerzen mit teilweise heftigen Migräneschüben. Nachdem ich die Anti-Baby-Pille gegen eine natürliche Verhütungsmethode getauscht hatte, waren die Kopfschmerzen weg und ich hatte seither wenig mit diesem Thema zu tun. Sehr selten machen sich die Schmerzen bei einem Wetterumschwung bemerkbar.
Im Sommer unternahm ich einen Selbstversuch mit frischem Rosmarin. Wir versuchten über einen Zeitraum von einer Woche jedes Mittag- und Abendessen mit Rosmarin zu würzen. Wir verfeinerten unsere Speisen mit Rosmarin als Zweig mitgekocht, z.B. in Fleischgerichten oder klein gehackt als Gewürz für Ofengemüse, Saucen oder auch Suppen. Die wärmende Wirkung des Rosmarins machte sich bereits nach dem ersten Einsatz bemerkbar. Speziell abends dauerte es länger, bis man wieder auf „Normaltemperatur“ kam. Vielleicht war der Zeitpunkt des Selbstversuchs im Sommer nicht optimal gewählt, da es in dieser Jahreszeit ohnehin warm ist.
Nach dem dritten Tag beendete ich den Selbstversuch. Im Anschluss an das Mittagessen, es gab Hühnerragout mit Gemüse und Reis, gewürzt mit viel Rosmarin, tauchten plötzlich wieder Kopfschmerzen auf. Sie zeigten sich im Bereich der Stirn und waren heftig, sodass ich abends auch nichts mehr essen konnte/wollte.
Seit diesem Selbstversuch bin ich sehr vorsichtig mit der Verwendung von Rosmarin. Er hat mir deutlich gezeigt, wie stark Qi nach oben bewegt wird und zu Kopfschmerzen führen kann.
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