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Lieben Dank an Anna für die Bereitstellung dieser Selbsterfahrung
Im Spätfrühling leide ich immer wieder unter einer Pollenallergie (Gräser), die sich durch juckende und tränende Augen, juckenden Rachen und rinnende Nase mit Niesanfällen bemerkbar macht.
Für die Akut-Abhilfe und Milderung der Symptomatik hast du mir damals ein Augenbad mit chinesischen Chrysanthemenblüten empfohlen: 2-3 chinesische Chrysanthemenblüten mit 0.25l kochendem Wasser aufgießen und auskühlen lassen. Die erste Hälfte habe ich getrunken, die andere für das Augenbad benutzt. Das war sehr wohltuend und hat die Symptomatik gleich gemildert. Zusätzlich habe ich sanft mein MilzQi und MilzYang mit Eintöpfen und geschmortem Wurzelgemüse tonisiert. Gemüsegerichte habe ich ab und zu in ein wenig Butter geschwenkt, um mein Lungen-Yin zu nähren. Manchmal habe ich auch Erdnüsse in den Eintöpfen mitgekocht und jeden 2. Tag ein Stamperl Traubensaft getrunken, um meinem Blut- und Säftemangel entgegenzuwirken. So bin ich ganz gut über die Pollensaison gekommen.
Die Chrysanthemenblüten-Therapie habe ich eine Woche täglich, dann 2 Wochen nur jeden 2. Tag durchgeführt, um meinen Blut- und Säftemangel nicht noch weiter zu verstärken.
In der Akutphase der Allergie hat sich die Anwendung mit chinesischen Chrysanthemenblüten als Tee und Augenbad sehr bewährt. Daher ist diese als Akutmaßnahme empfehlenswert. Allerdings darf man nicht außer Acht lassen, die Ursache dessen – in meinem Fall MilzQi, MilzYang- und LungenYin-Mangel – zu behandeln und auch auf die anderen Disharmonien – wie zum Beispiel Blut- und Säftemangel Rücksicht zu nehmen.
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