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Lieben Dank an Stephan für die Bereitstellung dieser Selbsterfahrung
Ausgangssituation: Hitzewelle in Österreich, beginnende Feuchte Hitze in mir (Chili, Rotwein, patholog. Feuchtigkeit bei MilzQi-Mangel)
Was unternommen wurde:
Über einen Zeitraum von drei Tagen wurden 3L Grüntee getrunken. (1 Beutel pro 500mL – 4-5 Minuten Ziehzeit)
Resultate:
Temperaturempfinden: Ich konnte mit der Hitzewelle besser umgehen.
Augen: Vermehrte Bildung von Proteinschnürchen, die sich über die Pupillen legen und die Sicht verschwimmen lassen. Nach 2 Tagen starkes Gefühl von Trockenheit in den Augen.
Haut: trocken schuppige Haut an Händen, Stirn und Kopfhaut nach nur 1.5 Tagen. Innerhalb von 2 Tagen ist mir aufgefallen, dass ich häufiger zum Labello gegriffen habe.
Lunge: juckende Nasenöffnungen am dritten Tag, deutlich zäherer Auswurf beginnend am Ende des zweiten Tags.
Bauch: leichte Krämpfe während der letzten zwei Tage. Diese dürften auf die bitter/kalte Wirkung des Grünen Tees zurückzuführen sein; es ist ein Zeichen dafür, dass das Yang verletzt wurde (Kälte blockiert Qi – führt zu Krämpfen).
Verdauung/Harn: keine merklichen Unterschiede.
Zunge: keine merklichen Unterschiede.
Conclusio:
Es ist beeindruckend, wie stark Lebensmittel die Säfte des Körpers trocknen können. Grüner Tee, der durch seine Inhaltsstoffe und seine Tradition im fernen Osten bei uns als Modegetränk überall gepriesen wird, hat eine intensive Wirkung und sollte mit Bedacht genossen werden.
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