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Lieben Dank an Margarete für die Bereitstellung dieser Selbsterfahrung
„Nach zwei Jahren Ernährung nach TCM (mit ein paar Ausnahmeessen) wollte ich testen, wie mein Körper mit einem Weihnachtsessen wie früher zurechtkommt. Da wir immer über die Feiertage bei meinen Verwandten sind, hatte ich keinen Einfluss auf die Auswahl und Zubereitung der Speisen.
Es gab gebackenen Karpfen und Kartoffeln, Rindfleisch in Gemüse geschmort mit Reis und Ente mit Kartoffelknödel und fettiger Sauce und den ganzen Dezember über immer wieder mal ein paar Kekse.
Nach diesen Tagen der Völlerei musste ich feststellen, dass sich aufgrund des fettigen und bindenden Essens mein MilzYang-Mangel verschlechtert hat. Ich fühlte mich sehr träge. Meine Zunge zeigte einen dicken gelblichen Belag und an den Rändern waren deutlich Zahneindrücke zu sehen.
Ebenso wurde mein Stuhl sehr fest. Das führe ich auf die scharfen Gewürze und Lebensmittel wie Pfeffer, Knoblauch und Zwiebel sowie auf die bindenden und trocknenden Lebensmittel zurück, welche meine MagenHitze verstärken.
Am meisten überraschte mich, dass meine Haut deutlich schlechter wurde. Ich bekam wieder kleinere Pickel und auch ein Furunkel im Kinn-Bereich. Das befeuchtende, bindende und erhitzende Essen der Weihnachtsfeiertage und die Kekse haben meine FeuchteHitze wieder richtig aufblühen lassen.
Mein Fazit daraus ist, dass es wohl ok ist, wenn man vereinzelt mal aus der TCM-Ernährung ausbricht. Man aber früher oder später, bei zu lang andauernder, herkömmlicher, österreichischer Küche, wieder in die alten Symptome zurückfällt.“
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