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31. Oktober 2025 um 00:59 Uhr #6294
Lieben Dank an Melanie für die Bereitstellung dieser Selbsterfahrung.
„Während meiner Ausbildung machte ich einen Selbstversuch und ernährte mich für eine Woche hauptsächlich von Brot, Pizza, Pasta aus Weizen sowie viel Schweine- und Putenfleisch. Gleichzeitig habe ich die Gerichte sehr stark gewürzt und mit Knoblauch bzw. Zwiebeln verfeinert. Gefrühstückt wurde immer ein „pampiges“ Porridge, das mit Haferflocken und Milch zubereitet wurde. Nebenbei wurde noch sehr viel genascht.Dieser Ernährungsstil hat bereits nach ca. vier Tagen die pathogene Feuchtigkeit im Inneren massiv verstärkt. Auf Basis eines chronischen Milz-Qi-Mangels in Verbindung mit einer Leber-Qi-Stagnation hat sich bei mir eine FeuchteHitze der Milz weiterentwickelt. Es zeigte sich bereits nach dem dritten Tag, dass sich durch Akne und Mitesser meine Gesichtshaut verschlechterte. Die Verdauung wurde träger und der Stuhl schleimig. Die Zunge war geschwollen und feucht.
Die darauffolgende Therapie bestand darin, dass die Hitze geklärt und die Feuchtigkeit in der Milz beseitigt wurde. Dabei mussten MilzQi und MilzYang tonisiert werden, ohne die Hitze zu verstärken. Das führte dazu, dass die Hitze neutralisiert, geklärt und gekühlt wurde. Das heißt, zu Beginn wurde für kurze Zeit eine kalte Thermik verwendet, um darauffolgend auf eine neutrale, kühle beziehungsweise sanft-warme Thermik umzustellen. Weiters wurden keine bindenden, befeuchtenden und adstringierenden Lebensmittel verwendet. Beim Kochen wurden feuchtigkeitstransformierende Gemüsesorten wie Zucchini, Melanzani, Karotten und Brokkoli eingesetzt. Die scharfen Gewürze und die Gemüsesorten der Lauchfamilie wurden komplett gestrichen. Dazu wurde Getreide verwendet, das ein kühles Temperaturverhalten und eine trocknende Wirkung erzielt, wie Hirse, Gerste und Dinkel. Damit sich vor allem die Akne im Gesicht schnellstmöglich zurückbildet, wurde für zwei Tage Maishaartee getrunken.
Wie lange hat es gedauert, bis diese Veränderung wahrgenommen wurde?
o 2 Wochen: Verbesserung Gesichtsbild; keine Akne mehr
o 3 Wochen: Verbesserung der Verdauung; Stuhl regelmäßig und geformt
o 4 Wochen: Zunge bildet weißen Belag; Reduktion Schwellung und FeuchtigkeitZusammenfassend zeigte sich, dass sich eine zu befeuchtende Ernährung, wie unsere Hausmannskost sie teilweise darstellt, negativ auf die Gesundheit auswirkt und schnell unerwünschte Disharmonien entstehen.“
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