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Lieben Dank an Brigitte für die Bereitstellung dieser Selbsterfahrung.
„Am Morgen zum Muntermachen nehme ich die Orangenblüte als Tee, denn sie ist ein wunderbares erfrischendes Getränk zum Frühstück. Die Blüten habe ich mit kochendem Wasser übergossen und nur kurz ziehen lassen, das heißt maximal 1 Minuten, da sie sonst sehr stark trocknen. Daher verwende ich das gleiche Teesackerl auch nächsten Tag nochmals und gieße sie wieder mit heißem Wasser auf, eine Minute ziehen lassen und trinken.
Diesmal wollte ich sie nicht schon weggeben und hab sie ein drittes Mal verwendet.
Leider habe ich vergessen den Orangenblütentee abzuseihen und ich ließ ihn über Nacht stehen. Nun wollte ich wissen, wie denn die Wirkung bei längerem Ziehen ist, wenn die Orangenblüten über 12 Stunden angesetzt waren.
So trank ich eine große Tasse Orangenblütentee am Morgen. Nach einer Stunde fiel mir auf, dass der Mund ganz trocken wurde. Mit der Zeit bemerkte ich, dass ich wenig Speichel im Mund hatte und der Gaumen trocken wurde. In weiterer Folge spürte ich am Mageneingang einen brennenden Schmerz, wie wenn er sich zusammenzieht. Auch hier zeigte sich die Auswirkung in Form von Trockenheit des Magens. Am Nachmittag spürte ich auf der Zungenspitze ein Brennen und auch am linken Zungenrand. Auch die Lippen waren sehr trocken geworden.
Die trocknende Wirkung von Orangenblütentee, wenn er zu lange zieht, konnte ich hier klar und deutlich erkennen. Innerhalb von wenigen Stunden wirkte er extrem stark austrocknend. Ich konnte jedoch in kurzer Zeit, innerhalb von einem Tag mit saftigem Essen und viel Getränken die Symptomatik verbessern.“
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