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21. Februar 2022 um 23:06 Uhr #5911
Lieben Dank an Michaela für die Bereitstellung dieser Selbsterfahrung
Während meines Studiums habe ich meine Vorliebe zu Kichererbsenaufstrich entdeckt. Egal, ob selbst gemacht oder gekauft, es gab mindestens dreimal pro Woche abends zur kalten Jause Humus in unterschiedlichen Variationen kombiniert mit Rohkost und Brot. Im April 2020 stellte ich meine Ernährung um und versuchte, nach den Richtlinien der Traditionellen Chinesischen Medizin zu essen. Anfangs vermisste ich meinen Kichererbsenaufstrich sehr, aber mittlerweile fehlt er mir nicht mehr.
Rund ein Jahr nach der Ernährungsumstellung wagte ich einen Selbstversuch und kaufte mir Kichererbsen aus der Dose, sowie fertigen Humus. Das Ziel war es, eine Woche lang täglich eine Portion Kichererbsenaufstrich zu essen.
Da ich schon lange keinen Humus mehr aß, freute ich mich schon sehr auf diese Selbsterfahrung. Leider wurde ich ein wenig enttäuscht und die erhoffte Geschmacksexplosion blieb aus. Nach zwei Humus-Tagen merkte ich langsam, dass sich Trockenheitszeichen bemerkbar machten. Meine Haut wurde speziell an den Unterschenkeln trocken und meine Fingerbette und Nägel ebenso. Nach dem dritten Tag sah ich auch eine Veränderung des Zungenbildes. Es zeigten sich wieder zarte Längsrisse, wie vor der Ernährungsumstellung.
Nach drei Tagen brach ich den Selbstversuch ab, da mir einerseits der Humus nicht mehr wie gewohnt schmeckte und ich auch befürchtete, dass sich meine Trockenheitssymptome verstärken könnten.
Für mich war es sehr spannend zu sehen, wie schnell sich gewohnte Geschmäcker nach einer Ernährungsumstellung ändern können. Auch dieser Versuch hat mir gezeigt, wie schnell der Körper mit Signalen auf ein bestimmtes Lebensmittel reagiert.
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