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22. November 2019 um 17:08 Uhr #5589
Ein Dankeschön an Nadine P. – sie hat diese Selbsterfahrung zur Verfügung gestellt!
Einmal pro Jahr bereite ich mir einen ukrainischen Eintopf zu. Das Rezept habe ich vor zehn Jahren bei einem längeren Aufenthalt aus Kharkiv mitgebracht. Wie im Rezept angegeben bildet die Basis für diesen Eintopf eine Brühe aus Rindfleisch, Zwiebeln und Lorbeer. Diese Brühe wird dann mit verschiedenen anderen Gemüsesorten nochmals angesetzt und am Schluss kommt noch das gekochte Rindfleisch hinzu. Zwiebeln sind für mich als Lebensmittel thermisch zu warm und daher eigentlich ungünstig, da bei mir ein generell ein Yin Mangel besteht, eine Neigung zu Hitze und Leberblut Mangel.
Am ersten Tag aß ich diesen Eintopf zu Mittag und auch abends. Am nächsten Tag aß ich ihn sowohl morgens als auch zum Mittagessen und bemerkte am Nachmittag bereits leichte Halsschmerzen. Ich habe mir dabei eigentlich noch nichts gedacht, also aß ich den Rest vom Eintopf auch noch zum Abendessen. Die Halsschmerzen wurden daraufhin schlimmer. Um 3.30 wachte ich dann schließlich auf und verspürte ein richtiges Brennen im Hals. Die Zunge war rot, im Lungenbereich kaum Belag und ein ganz zarter Längsriss war zu erkennen, morgens war ich so heiser, dass ich kaum einen Ton herausbrachte und hatte Reizhusten.
Ich bereitete mir einen Liter Aufgusstee mit einer Lungen-Yin nährenden Mischung zu, die ich noch zuhause hatte (Eibischwurzel, Königskerze, Käsepappel, Süßholz). Am Nachmittag aß ich zwei Mandarinen zum Kühlen der Lunge und abends gab es Bratbirnen mit Marzipan und Honig.
Vom Eintopf war Gott sei Dank nichts mehr übrig, aber ich aß auch sonst nichts Scharfes oder Trocknendes.
Am nächsten Tag waren die Halsschmerzen weg, nur die Stimme war noch ein paar Tage lang etwas heiser, so lange trank ich auch noch die Lungen-Yin Mischung.
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