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Diese Selbsterfahrung wurde von Sonja L dankenswert zur Verfügung gestellt.
Ausgangssituation:
Seit Jahren schwere Obstipation, nahezu unabhängig von der Ernährung. Die westliche Lehrmeinung empfiehlt bei Verstopfung ausreichend Bewegung, ballaststoffreiche Kost und eine angemessene Trinkmenge. Obwohl ich das jahrelang praktiziert habe, hat sich die Situation nicht verbessert.
Symptomatik:
Nur 1 bis maximal zweimal pro Woche Stuhlgang und dann auch nur in kleinen trockenen Portionen (Hasenbemmerl). Im Urlaub waren die Abstände sogar noch größer (Stagnation). Der Bauch fühlte sich oft hart und der Darm komplett unentleert an.
Vorgehensweise:
Die Trockenheit im Dickdarm bzw. im ganzen System muss beseitigt werden. Wichtigste Maßnahme ist das warme, saftige Frühstück und prinzipiell eine saftige Ernährung mit vielen Suppen, Eintöpfen, Kompotten und Musen.
Conclusio:
Der Stuhlgang ist wesentlich regelmäßiger und weicher geworden. Das jahrelange Auslassen des Frühstücks (anstelle des Frühstück wurde nur Kaffee getrunken) und eine zu trockene Ernährung mit vielen Brotmahlzeiten hat zu einer massiven Trockenheit im gesamten System bzw. Dickdarm geführt. Durch die ungenügende Nährung hat der Magen zu wenig Säfte gebildet und in Folge waren Magen und Lunge zu trocken. (Lungen Yin Mangel ist auf der Zunge zu sehen). Die Lunge ist als Schwester des Dickdarms oft die Ursache für die Trockenheit im Dickdarm.
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